Direkt zum Inhalt

Aktuelles

Wir möchten Sie an dieser Stelle in regelmäßigen Abständen über die neusten Entwicklungen im FeKoM-Projekt informieren. Zudem stellen wir Ihnen in lockerer Reihenfolge ausgewählte Studien und Publikationen vor. Haben Sie einen Publikationsvorschlag? Dann schreiben Sie uns gerne eine Nachricht an unsere Projekt-Adresse: fekom-projekt@tu-dortmund.de

Der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) lädt zu einer Diskussion zum Thema „Integrität und Anreizsysteme in der Wissenschaft“ ein. Ausgangspunkt ist, dass systemische Probleme zu Machtmissbrauch in Abhängigkeitsverhältnissen und wissenschaftlichem Fehlverhalten führen können.


„So offen wie möglich, so geschlossen wie nötig!“ – das ist das Motto vieler Forschenden beim Thema Open Data. Gesammelte Daten sollen anderen Wissenschaftler*innen zu Forschungszwecken möglichst frei zugänglich gemacht werden. Die Voraussetzung dafür ist, dass diese Daten rechtlich und ethisch vertretbar generiert worden sind – so die Idee von Open Data. Leonelli, Lovell, Wheeler, Fleming und Williams betrachten in ihrem Beitrag die Herausforderungen, die sich ergeben, wenn gesundheitsbezogene Forschungsdaten aus den sozialen Medien erhoben werden.


Datentracking ist ein Vorgang, der nicht nur Wissenschaftler*innen in ihren Projekten (z. B. Eye-Tracking-Studien) vor forschungsethische Herausforderungen stellt. Auch die eigenen Daten der Wissenschaftler*innen werden mehr und mehr zur Zielscheibe, da wissenschaftliche Verlage den Wert dieser Daten für sich erkannt haben. Der AWBI (Ausschuss für Wissenschaftliche Bibliotheken und Informationssysteme der Deutschen Forschungsgemeinschaft) hat zu diesem Thema ein interessantes Informationspapier geschrieben, das sich in seiner Argumentation auch auf die Problematik des Datentrackings in sozialwissenschaftlichen Studien übertragen lässt.


Die Relevanz einer Beschäftigung mit forschungsethischen Fragen wird durch die jüngsten Forderungen der europäischen Universitätsvereinigung (European Association of Universities) unterstrichen, dass Ethik und Integrität bis 2030 einen „integralen Bestandteil“ der akademischen Forschung und Lehre an europäischen Universitäten ausmachen sollen.


Nicole Podschuweit beschäftigt sich in ihrem Aufsatz mit forschungsethischen Herausforderungen im Rahmen von verdeckten Beobachtungen. In der Forschung werden zwei Aspekte immer wieder vernachlässigt: Die Perspektive der Forschungssubjekte (z. B. Forschungsteilnehmer*innen) und die besondere Verantwortung derer, die sie untersuchen. Vor allem bei quantitativen Untersuchungen werden diese Punkte oftmals nicht mitgedacht.


Ein erster Meilenstein ist erreicht – unsere FeKoM-Projektwebsite ist online! Bei uns finden Sie viele Informationen rund um das Thema „Forschungsethik in der Kommunikations- und Medienwissenschaft“. Klicken Sie sich gerne einfach mal durch!