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Das Projekt FeKoM

Forschungsethik – also der respektvolle und wertschätzende Umgang mit allen an empirischen Forschungsprojekten beteiligten Personen – ist ein wesentlicher Bestandteil guter wissenschaftlicher Praxis. Forschungsethik bezieht sich auf gesetzliche Bestimmungen (etwa Wissenschaftsfreiheit oder informationelle Selbstbestimmung), berücksichtigt ethische Aspekte sowie wissenschaftliche Forschungsmethodik.

In der Kommunikations- und Medienwissenschaft (KMW) gewinnt das Thema zunehmend an Bedeutung. Ein Grund dafür ist, dass die Forschungsgegenstände der KMW (z. B. digitale öffentliche Kommunikation) ebenso wie ihre Forschungsmethoden einem stetigen Wandel unterworfen sind und zunehmend komplexer werden. Dadurch entstehen neue (forschungs)ethische Herausforderungen. Zudem legt das Wissenschaftssystem zunehmenden Wert auf ethische Reflexion, etwa bei Drittmittelanträgen oder in wissenschaftlichen Publikationen.

Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel des vom BMBF geförderten Verbundprojektes FeKoM, evidenzbasierte, also theoretisch und empirisch fundierte Empfehlungen für eine angewandte Forschungsethik in der quantitativ forschenden KMW zu formulieren. Diese werden der Scientific Community zur Verfügung gestellt und für die Vermittlung in der Lehre aufbereitet.

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Aktuelles

Nicole Podschuweit beschäftigt sich in ihrem Aufsatz mit forschungsethischen Herausforderungen im Rahmen von verdeckten Beobachtungen. In der Forschung werden zwei Aspekte immer wieder vernachlässigt: Die Perspektive der Forschungssubjekte (z. B. Forschungsteilnehmer*innen) und die besondere Verantwortung derer, die sie untersuchen. Vor allem bei quantitativen Untersuchungen werden diese Punkte oftmals nicht mitgedacht.


Ein erster Meilenstein ist erreicht – unsere FeKoM-Projektwebsite ist online! Bei uns finden Sie viele Informationen rund um das Thema „Forschungsethik in der Kommunikations- und Medienwissenschaft“. Klicken Sie sich gerne einfach mal durch!