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Das Projekt FeKoM

Forschungsethik – also der respektvolle und wertschätzende Umgang mit allen an empirischen Forschungsprojekten beteiligten Personen – ist ein wesentlicher Bestandteil guter wissenschaftlicher Praxis. Forschungsethik bezieht sich auf gesetzliche Bestimmungen (etwa Wissenschaftsfreiheit oder informationelle Selbstbestimmung), berücksichtigt ethische Aspekte sowie wissenschaftliche Forschungsmethodik.

In der Kommunikations- und Medienwissenschaft (KMW) gewinnt das Thema zunehmend an Bedeutung. Ein Grund dafür ist, dass die Forschungsgegenstände der KMW (z. B. digitale öffentliche Kommunikation) ebenso wie ihre Forschungsmethoden einem stetigen Wandel unterworfen sind und zunehmend komplexer werden. Dadurch entstehen neue (forschungs)ethische Herausforderungen. Zudem legt das Wissenschaftssystem zunehmenden Wert auf ethische Reflexion, etwa bei Drittmittelanträgen oder in wissenschaftlichen Publikationen.

Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel des vom BMBF geförderten Verbundprojektes FeKoM, evidenzbasierte, also theoretisch und empirisch fundierte Empfehlungen für eine angewandte Forschungsethik in der quantitativ forschenden KMW zu formulieren. Diese werden der Scientific Community zur Verfügung gestellt und für die Vermittlung in der Lehre aufbereitet.

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Aktuelles

In den letzten Jahrzehnten ist die aktive Einbindung von Kindern und Jugendlichen in der Sozialforschung zu Themen, die ihr eigenes Leben betreffen, immer bedeutsamer geworden. Da sie als eine besonders vulnerable Gruppe bezeichnet werden können, müssen Forschende ihre Forschungsansätze umso mehr so gestalten, dass sie sicher, ethisch und gleichzeitig praktikabel sind.


Die sozialen Medien ermöglichen es Wissenschaftler*innen aus Gemeinschaften zu rekrutieren, deren Stimme in der Forschung oft nicht gehört wird. Neben Chancen kann Social-Media-Forschung für potenzielle Teilnehmer*innen und für die Wissenschaftler*innen selbst jedoch auch Risiken beinhalten. Dazu gehören etwa Gewalt, Hassrede, Stigmatisierung und Mikroaggressionen.